HQ 2.0 – Wo geht die Reise hin?

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Ihr habt euch sicher schon mindestens einmal gefragt: Wie läuft die Entwicklungsplanung für das HQ eigentlich ab? Wie kam es überhaupt zum HQ 2.0 Projekt? Und wie arbeiten unsere Teams bei diesen Entscheidungen zusammen?

In diesem Beitrag werfen wir mit euch einen Blick hinter die Kulissen. Jan-David aus dem Produktmanagement gibt einen Einblick in vergangene und gegenwärtige Pläne –  und auch einen Ausblick in die Zukunft.

Jan-David, erzähl uns doch mal: Wer bist du und was machst du bei HQ?

Moin! Ich bin zusammen mit einem Kollegen Christopher dafür verantwortlich, das HQ zu leiten und zu organisieren. Mein Fokus liegt insbesondere im Produktmanagement und darin, das Entwicklungsteam und den Support zu organisieren.

Dazu gehört auch alle Konzepte für coole neue HQ Features zu schreiben, die Roadmap zu setzen, und das Feedback unserer Kundinnen und Kunden einzusammeln, damit wir das HQ bestmöglich weiter gestalten können.

Stichwort Konzepte! Das HQ gibt es nun schon seit einigen Jahren. Warum habt ihr das Projekt “HQ 2.0” gestartet? Wie kam es dazu?

Ja das stimmt, uns gibt es mittlerweile schon seit neun Jahren. In der letzten Zeit tauchte aber immer mehr Feedback unserer User auf, dass das HQ einfach nicht mehr schnell genug ist für das Jahr 2020 –  und ehrlicherweise auch schon für 2019. Zusätzlich haben wir über die Jahre zahlreiche Feature Ideen unserer User gesammelt und natürlich auch jede Menge eigener Ideen gehabt, die wir gerne ins HQ implementieren wollen. 

Das HQ 2.0 Projekt nutzen wir nun als Chance, um das HQ in puncto Schnelligkeit auf ein neues Level zu bringen und unseren Kunden ein modernes, sauberes und gut funktionierendes Produkt zu bieten.

Welche Herausforderungen sind euch dabei im Produktmanagement begegnet?

Im alten HQ waren wir an technologische Grenzen gestoßen, die nur noch Performance-Optimierungen im kleinsten Millisekundenbereich zugelassen haben. Solche Änderungen sind dann auch leider irgendwann einfach nicht mehr spürbar.

Das heißt wir brauchten eine neue Technologie, die zu unserer bestehenden Systemarchitektur passt, und auf der wir aufbauen können anstatt alles neu bauen zu müssen.

Und dann seid ihr auf Blazor gestoßen?

Genau. Nach langer Suche haben wir im Laufe von 2020 endlich eine wunderbare neue Technologie gefunden – die es übrigens erst seit Ende 2019 überhaupt gibt. Das ist Blazor. Darin können wir mit unseren vorhandenen Code-Bases arbeiten, aber auch ein wunderbares, neues Frontend (also das Interface, das sichtbar ist, wenn man im HQ arbeitet) obendrauf setzen. 

Wir wollen dem HQ aber nicht nur einen neuen Anstrich geben und alles schneller machen. Es gibt auch viele inhaltliche Themen in der Software, die wir im Zuge dieses Umbaus auf jeden Fall angehen wollen. Das ist uns wichtig, denn wir wollen das die Erfahrungen und das Feedback der letzten Jahre nutzen, um ein vernünftiges und modernes Erlebnis zu liefern.

Nun gibt es noch das HQ und das HQ 2.0. Gibt es jetzt im Moment Challenges dabei, beide Versionen parallel laufen zu lassen?

Ja, die gibt es absolut! Das gesamte Programmiergerüst und die ersten Module wurden schon auf die neue Blazor-Technologie umgezogen. Alles Andere befindet sich im Moment tatsächlich noch in der alten Technologie und wird als iFrame im neuen HQ eingeblendet.

Die beiden HQ Versionen nebeneinander laufen zu lassen, war und ist während des Schaffensprozesses, eine große Herausforderung. Es handelt sich ja hierbei im Grunde um zwei unterschiedliche Produkte und zwei unterschiedliche Technologien, die miteinander sprechen müssen.

Das bleibt natürlich auch in Zukunft ein spannendes Thema, weil wir jetzt auch daran arbeiten weitere Module in das neue HQ umzuziehen und umzubauen. Dann kommen mit der Zeit Funktionen ins HQ 2.0, die mit dem alten HQ nicht mehr kompatibel sind.

Dann gibts es also bald auch Funktionen, die nur im HQ 2.0 verfügbar sind?

Genau. Im Moment lassen wir beide HQ Versionen nebeneinander laufen. Das heißt, noch können wir uns in das alte HQ einloggen. In Zukunft werden jedoch die Unterschiede immer größer. Irgendwann werden manche Funktionen vielleicht auch nicht mehr genauso funktionieren, wie es heute ist. Dann kann es problematisch werden, wenn man einen Prozess im alten HQ startet und im neuen beendet.

Mit der Zeit wird es durch solche Unterschiede immer schwieriger werden, beide Versionen nebeneinander zu betreiben. Wir werden also irgendwann an den Punkt kommen, an dem wir das alte HQ abschalten müssen. Natürlich werden wir unsere Kundinnen und Kunden aber rechtzeitig vorher darüber informieren.

Welches ist das aktuelle Hauptthema bezogen auf das HQ 2.0?

Da gibt es einige, aber das wichtigste Thema ist aktuell die Neugestaltung des Finanzprozesses. Das beinhaltet dann wirklich alles von der Angebotserstellung, über die Planumsätze bis hin zu Abrechnung, Controlling – und vieles mehr. 

Das HQ ist zwar eine All-in-One-Lösung, aber der Finanzprozess hat immer einen ganz besonderen Fokus in diesem Gesamtkonstrukt – und gehört ja auch zu den wichtigsten Prozessen für Agenturen.

Aktuell befinden wir uns in den finalen Zügen der Konzeption des HQ Finanzprozess 2.0. Dabei ist natürlich schon extrem viel Feedback unserer Kunden eingeflossen. Bei einem solch großen Thema wird es aber auch noch während der Umsetzung immer wieder Themen und Anpassungen an den Plänen und Konzepten geben.

Und wann werden wir den neuen Finanzprozess im HQ 2.0 haben?

Was das Timing angeht, kommt es bei neuen Features immer auf deren Komplexität an. Der Finanzprozess ist sehr komplex und betrifft viele Module, die alle miteinander verbunden sind.  Für so große Vorhaben bedarf es schon längerfristiger Planung. Dazu kommt, dass wir einen neuen Finanzprozess nicht mal eben so zwischen November und Ende Januar releasen können – da steht ja in Agenturen der Jahresabschluss an und unsere Benutzer sind mit diesem genug beschäftigt, sodass wir dort nicht die Prozesse ändern wollen. 

Wir schätzen, dass uns der Prozess über das nächste Jahr begleiten wird. Das heißt, dass wir nach und nach alle Teile bauen und ausgiebig testen können. Hoffentlich können wir das Release des Finanzprozesses auf nächstes Frühjahr setzen. Wie eingangs erwähnt, ist es ein sehr verwobenes Feature, sodass ich mich hier fairerweise noch nicht auf ein festes Datum festlegen oder ein solches kommunizieren kann. Sobald es aber konkrete Infos gibt, werden wir das aber natürlich intern und extern kommunizieren.

Hast du denn schon Beispiele was unsere Kunden im Finanzprozess erwartet?

*lacht* War klar, dass ihr das fragt. Neben super vielen Details, die sich gesammelt haben, wir haben in den letzten Jahren über 800 Feature-Ideen von unseren Kundinnen und Kunden erhalten, gibt es natürlich auch einige große Themen, die wir angehen wollen. 

So wollen wir das viel nachgefragte Leistungszeitraum-Feature, genau wie die Trennung der internen und externen Umsätze ermöglichen. Das sind natürlich nur zwei von vielen weiteren Themen, die wir angehen werden. Mehr dazu dann aber zu einem späteren Zeitpunkt.

Was ist die langfristige Vision für das HQ 2.0?

Wenn ich unsere Vision für das HQ in einem Satz zusammenfassen müsste, dann würde das in etwa so klingen: Das HQ ist das All-in-One-Tool zur Agentursteuerung, mit dem unsere User ihre Finanzprozesse managen und ihre Ressourcen stets im Griff haben. 

Während andere Apps die Lösung für einen bestimmten Bereich abbilden, kann das HQ den gesamten Agenturprozess abbilden. Du hast nicht nur deine Projekte im Blick, sondern weißt auch, welche Kapazitäten die jeweiligen Ressourcen haben und kannst erfasste Projektzeiten direkt abrechnen. Die Controlling-Möglichkeiten runden dann alles ab.

Und genau das ist die Besonderheit am HQ: Die Abbildung des gesamten Agenturprozesses.

Ich kann einzelne Tools haben, die bestimmte Funktionen abbilden. Zum Beispiel ein Tool für mein Task- oder Projektmanagement nutzen, wie awork. Innerhalb von awork kann ich jedoch keine Finanzen planen oder Abrechnungen durchführen – dazu benötige ich ein weiteres Abrechnungs-Tool und muss sicherstellen, dass die Tools miteinander sprechen. 

Das ist auch genau der Grund, weshalb sich unsere Kundinnen und Kunden für uns entscheiden –  und dem wollen wir auch in Zukunft treu bleiben!

Danke Jan-David!

Wenn ihr über die Entwicklungsplanung für das HQ 2.0 informiert bleiben wollt, dann schaut auf unserer Roadmap vorbei –  dort halten wir euch auf dem Laufenden!

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