Zeiterfassung wird mit EuGH-Urteil Pflicht: Arbeitszeiten im HQ mit nur einem Klick erfassen

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Erfasst ihr eigentlich gewissenhaft alle Arbeitszeiten? Aus eurem Arbeitsalltag kennt ihr sicherlich viele Projekt-Cases bei denen es ohnehin notwendig ist die Anwesenheits- oder Projektzeiten exakt festzuhalten.

Mit dem Urteil des Europäisches Gerichtshofs (EuGH) zur Zeiterfassung wird die Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter zur Pflicht. Wir haben für euch zusammengefasst, was sich durch das EuGH-Urteil verändert und klären auf! Vorab können wir euch schon mal Entwarnung geben, denn mit dem HQ seid ihr auf der sicheren Seite und müsst euch um keine zusätzlichen Tools Gedanken machen.

 

Arbeitszeiterfassung – Wie ist es bisher geregelt?

Bisher mussten Arbeitgeber nur die Überstunden von Mitarbeitern dokumentieren. D.h. sobald ein Mitarbeiter die üblichen acht Stunden Regelarbeitszeit überschreitet, musste dies festgehalten werden. Das soll sich mit der neuen EU-Richtlinie ändern.

Seit Jahren wurde immer wieder angemerkt, dass die Erfassung von Überstunden nur sinnvoll sei, wenn auch die generelle Arbeitszeit erfasst wird. Bereits jetzt darf ein Arbeitnehmer pro Woche maximal 48 Stunden arbeiten und es müssen zusätzlich zwischen zwei Arbeitstagen mindestens elf Stunden Pause liegen.

 

Wie kam es zum Arbeitszeit-Urteil in Luxemburg?

Ausschlaggebend für das neue Gesetz zur Arbeitszeiterfassung war eine spanische Gewerkschaft, die gegen einen Ableger der Deutschen Bank geklagt hatte. Sie forderte, dass die täglich geleisteten Stunden der Mitarbeiter aufgezeichnet werden müssten, damit die vorgesehene Arbeitszeit auch eingehalten werden kann. Die Deutsche Bank hatte sich jedoch auf das spanische Recht berufen, in dem es keine allgemein gültige Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung gibt.

Diesen Umstand kritisiert nun auch der EuGH und fordert ein System mit dem die gesamte Arbeitszeit der Beschäftigten zu erfassen ist. Nur so könne sichergestellt werden, ob die zulässigen Arbeitszeiten überschritten werden und nur das garantiere die im EU-Recht zugesicherten Arbeitnehmerrechte.

 

Urteil: Zeiterfassung ist Pflicht

Das Urteil des EuGH zur Zeiterfassung: Alle EU-Mitgliedstaaten sind dazu verpflichtet, ein System zur systematischen Erfassung der Arbeitszeiten einzuführen, an das sich die Arbeitgeber halten müssen.

 

Wie müssen die Arbeitszeiten laut Urteil erfasst werden?

Ist ein Ausdruck der elektronischen Zeiterfassung nun verpflichtend? Der EuGH lässt offen, wie genau die Erfassung der Arbeitszeiten erfolgen muss. Ob elektronisch, altmodisch per Stechuhr oder auf dem Papier – Hauptsache das System ist objektiv, verlässlich und zugänglich.

 

Welche Vorteile hat Zeiterfassung?

Der EuGH betont in seinem Urteil, dass er die Gesundheit der Arbeitnehmer schützen möchte. In manchen Branchen werden Überstunden indirekt vorausgesetzt. Die regelmäßige Mehrarbeit und der permanente Druck könne sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Oft werde Arbeit auch mit nach Hause genommen, ohne dasdies dann dokumentiert wird. Durch die Transparenz der Zeiterfassung werden die Arbeitnehmer entlastet.  

 

Wir haben uns ausführlich mit den Vor- und Nachteilen der Zeiterfassung in Agenturen beschäftigt. Wenn ihr euch für das Thema interessiert, dann schaut doch einmal in einem dieser Beiträge vorbei:

Zeiterfassung in Agenturen: Muss das jetzt sein?

Drei Gründe, warum dich automatische Zeiterfassung automatisch produktiver macht

Ungenaue Zeiterfassung – Wie genau sind unsere Zeiten? Und was macht das in Euro

 

Ab wann gilt das Urteil des EuGH zur Zeiterfassung? Oder auch: Ab wann müssen alle Zeiten erfasst werden?

Mit dem Urteil des EuGH sind alle EU-Staaten verpflichtet, die gesamte Arbeitszeit der Beschäftigten systematisch zu erfassen. Allerdings richtet sich das Urteil im ersten Schritt an die EU-Staaten und nicht direkt an die Arbeitgeber. Die einzelnen Länder haben nun die Aufgabe, die Unternehmen zu verpflichten, ein System einzurichten mit dem die tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann.

Die deutsche Bundesregierung wird nun das Urteil gründlich prüfen und die deutschen Arbeitgeber in Kenntnis setzten mit welchen konkreten Vorgaben in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen zu rechnen ist. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat sich insofern in den Tagesthemen dazu geäußert, dass er bis Ende des Jahres 2019 eine Gesetzgebung erzielen will.  

 

Was kommt als HQ Nutzer auf mich zu?

Egal wie lange es dauert bis das Gesetz in Kraft trifft, als HQ Nutzer seid ihr durch die integrierte Zeiterfassung bereist jetzt bestens vorbereitet. Denn im HQ kann die Projekterfassung mit der Arbeitszeiterfassung direkt verbunden werden.

Das HQ bietet euch hierfür unterschiedliche Möglichkeiten eure Zeiten zu erfassen. Wie bei allen unserer Features haben wir auch bei der Entwicklung der Zeiterfassung darauf geachtet, euch bestmöglich in deinem Arbeitsprozess abzuholen und euch die Pain zu nehmen. Die Zeiten zu ermitteln soll natürlich so wenig Aufwand wie möglich bedeuten. Das heißt natürlich, dass ihr eure Zeiten auf die Weise mitstoppen könnt, wie euch das am besten in euren Alltag passt. Besonders praktisch ist z.B. das Erfassen der Zeiten von unterwegs.

 

Das Dashboard Widget

Alle Arten der Präsenzzeiterfassung folgen dem Prinzip einer Stempeluhr und haben eines gemeinsam: Man kann sich einstempeln ohne eine spezifische Aufgabe bzw. ein spezifisches Projekt auszuwählen. Bei dieser Möglichkeit könnt ihr individuell festlegen, ob Pausenzeiten erfasst werden müssen oder nicht. Gesetzliche Pausenzeiten können dabei sogar automatisch eingefügt werden.

Auf dem Dashboard des HQ findet ihr die Stoppuhr, die wahrscheinlich meist genutzte Lösung zum Tracken von Zeiten im HQ. Ihr klickt einfach auf die “Play”-Taste, wenn ihr kommt und auf die “Stopp”-Taste, wenn ihr geht. Über einen Haken bei “alles zeigen”, könnt ihr euch die zuletzt erfassten Zeiten einblenden lassen.

 

Im HQ Zeiten direkt auf Projekte buchen

 

Projektzeiten direkt auf eine Aufgabe buchen

Die HQ-Stoppuhr bietet euch außerdem die Möglichkeit, Zeiten direkt auf Projekt-Tasks laufen zu lassen und spezifische Reportings dafür zu erstellen. Dazu setzt ihr ein Häkchen bei “Alles zeigen” oben in der Ecke des Widgets. Anschließend könnt ihr ein Projekt sowie danach eine Aufgabe auswählen und die Zeiterfassung über den grünen Pfeil starten.

Mit dem Widget könnt ihr danach auch die Projekte und Aufgaben wechseln, indem ihr ein neues Projekt oder eine Aufgabe auswählt und auf die beiden entgegengesetzten Pfeile drückt. Zusätzlich könnt ihr in dem Feld “Beschreibung für laufende Tätigkeit” eine Beschreibung eintragen. Dieser Text wird beim Beenden der Zeiterfassung und beim Wechseln zu einem anderen Projekt oder einer anderen Aufgabe gespeichert. Der Beschreibungstext bezieht sich immer auf die Aufgabe, die ihr vor dem Wechsel bearbeitet habt.

 

Im HQ Projektzeiten direkt auf Stoppuhr erfassen
Tipp: Wenn ihr ein Projekt oder eine Aufgabe ausgewählt habt, wird sowohl ein Zeiterfassungseintrag als auch ein Reporting in dem Projekt erstellt.

 

Zeiterfassung direkt in Aufgaben starten

Ihr habt zweitens auch die Möglichkeit eure Zeiterfassung direkt unter “Meine offenen Aufgaben” auf dem Dashboard zu starten. Hierzu klickt ihr auf das Symbol mit den drei Punkten neben deiner Aufgabe und wählt “Zeiterfassung starten” aus. Ihr seht nun in dem Zeiterfassungswidget, dass eure Zeiterfassung läuft.

Beim Wechseln einer Aufgabe könnt ihr nun den gleichen Schritt wie oben gehen. Ihr klickt wieder auf die ‘drei Punkte’ neben einer anderen Aufgabe und wählt “Zeiterfassung starten” aus. Damit wird die Zeiterfassung für die vorherige Aufgabe beendet und für die neue gestartet.

 

Im HQ Projektzeiten auf Stoppuhr erfassen
Tipp: Wenn ihr mit dem Feld “Beschreibung für laufende Tätigkeit” arbeiten wollt, müsst ihr die Zeiterfassung über das Widget benutzen, da dies unter “Meine Aufgaben” nicht möglich ist.

 

Die dritte Möglichkeit die Zeiterfassung zu starten, findet ihr in dem Modul “Meine Aufgaben”. Hier wählt ihr eine offene Projektaufgabe aus und drückt rechts oben auf “Zeiterfassung starten”. Wie bei der zweiten Möglichkeit, könnt ihr beim Wechseln zu einer neuen Aufgabe auch wieder das Time Tracking starten oder auch stoppen.

 

HQ Projektzeiten auf Stempeluhr erfassen

 

Ihr könnt euch auch in unserer Doku genau informieren, wie ihr Projektzeiten mit unserer Stoppuhr erfassen könnt oder diese direkt auf Aufgaben bucht.

 

Automatische Zeiterfassung mit dem HQ und TimeBro

Präsenz- bzw. Arbeitszeitzeiten zu ermitteln und sie Projekten zuzuordnen ist ein zentrales Instrument, die Effizienz eurer Projekte zu messen oder für künftige Projekte Forecasts zu erstellen. Ohne gut erfasste Zeiten verpassen Agenturen die Chance, noch effizienter zu arbeiten.

Um eure Zeiten noch schneller, einfacher und exakter zu tracken, haben wir kürzlich die automatische Zeiterfassung integriert. Damit arbeitet ihr noch profitabler und produktiver, plant effizienter, könnt bis zu 20 Prozent mehr Arbeitszeit abrechnen.

 

Arbeitszeiterfassung mit dem HQ

Das HQ bietet viele praktische Wege zur Buchung eurer Projekte. Die verschiedenen Apps synchronisieren die erfassten Zeiten automatisch, sodass auch an unterschiedlichen Orten mit der Buchung begonnen werden kann.

Wer die praktische Zeiterfassung gerne in seinem HQ aktivieren möchte, der kann sich jederzeit zur Beratung an unseren Support und unser Customer Success Team wenden. Unseren Support erreicht ihr entweder via E-Mail oder telefonisch unter +49 40 882 15 33 20.

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