Den richtigen Freelancer finden

Wie findet und arbeitet man erfolgreich mit Freelancern?

Fachkräftemangel, Digitalisierung, steigende Planungsunsicherheiten – angesichts dieser Buzzwords überrascht es nicht, dass immer mehr Agenturen auf Freelancer setzen, um Unsicherheiten auszugleichen oder Experten für spezielle Projekte, gerade im Digitalen, an Bord zu holen. Aber wo findet man eigentlich diesen einen, perfekt passenden Freiberufler? Und worauf sollte man als Unternehmen bei der Suche achten?

 

Planungsschwierigkeiten begegnen

Jeder von uns hat eines der Szenarien schon einmal selbst erlebt: Produktpläne müssen vom Entwickler doch nochmal geändert werden, Finanzverantwortliche müssen bei einem erneuten Blick in die Zahlen eingreifen und Budgets nochmals anpassen und auch Marketingexperten mussten lernen mit Planungsschwierigkeiten umzugehen. Fakt ist: Durch immer kürzer werdende Planungszyklen haben Manager in allen Bereichen Probleme, ihre Geschäftspläne stringent durchzuziehen. Flexibilität ist das Zauberwort.

In der Produktionsbranche begegnet man diesem Problem seit Jahren mit erfahrenen Mitarbeitern von Leihfirmen, die saisonale oder plötzliche Nachfragen temporär ausgleichen. Ein bewährtes Modell, das auf andere Branchen übertragen werden kann, um Schwankungen und Unsicherheiten entgegenzuwirken. Aktuelle Studien belegen diesen Trend: Die Nachfrage an Freelancern steigt. Kein Wunder, denn nie war es einfacher unabhängig von Zeit und Ort zusammenzuarbeiten.

 

Sonnige Zeiten für Freelancer: Die Nachfrage an Freiberuflern steigt

Laut der Studie IT-Freiberufler 2017 setzen über die Hälfte der deutschen Firmen im Sourcing-Mix auf Freelancer (zum Vergleich: 2016 lag dieser Wert noch bei 44 Prozent). Ein Grund dafür könnte auch die steigende Investitionsbereitschaft für digitale Themen sein. Cyber Security, Machine Learning, Cloud Computing, Analytics – die Nachfrage für spezialisierte Freelancer ist hoch wie nie, nicht nur in der IT-Branche.

„Es gibt einen starken Trend zu „Agile Workforces“. Die Unternehmen suchen immer häufiger spezifische Fachkräfte, die sie nur für Einzelprojekte benötigen. Doch dadurch entsteht auf beiden Seiten ein Matching-Problem.“ Franz-Josef Schürmann, Chief Sales & Innovation Officer bei der Adecco-Gruppe

 

Warum Freelancer?

Freelancer sind Spezialisten in einem bestimmten Gebiet, das in der Firma fehlt. Sie können aufgrund ihrer ungebundenen Tätigkeit auf einen hohen Erfahrungsschatz zurückgreifen und sind meist in der Lage sich schnell in ein neues Projektteam einzufinden. Auch der externe Blick, den Freelancer mitbringen, sollte nicht unterschätzt werden. Als Außenstehende können sie oft sehen, wofür man selbst längst blind geworden ist.

„Freelancer sind heute schon für die meisten Agenturen eine unverzichtbare Ressource, um Neugeschäfte gewinnen zu können und Projekte auf qualitativ hohem Niveau termingerecht abliefern zu können. Die Qualität und Leistungsfähigkeit der Agenturen hängt entscheidend von der Qualität, der kurzfristigen Verfügbarkeit sowie der Finanzierbarkeit ihres Freelancer-Pools ab.“ New Business Doctor

 

Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Freelancern

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Abseits der schönen Vorteile, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Zusammenarbeit mit Freelancern einer guten Vorbereitung bedarf. Fragen des Reportings oder der Vergütung sind hier noch gar nicht genannt…

So sind Freiberufler im Regelfall nicht nonstop zu erreichen oder jederzeit verfügbar. Gerade bei kurzfristigen und komplexen Projekten kann dies schwierig werden. Deshalb gilt: Realistische Deadlines in Absprache mit dem Freelancer einplanen.

Generell ist die Abstimmung mit Freelancern ein sehr wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein umfassendes Briefing ist die halbe Miete. Und da man einen guten Freiberufler, gerade erst gefunden, nicht gleich wieder an die Konkurrenz verlieren will, sollte man sich im Zweifel vertraglich absichern.

Erfahrungen in der Agenturbranche haben gezeigt, dass langfristige Kundenbeziehungen und die persönliche Betreuung eine wichtige Rolle spielen. Wechselnde Freelancer können dieser Anforderung natürlich nicht gerecht werden. Umso wichtiger ist es, dass Kunden darüber in Kenntnis gesetzt werden, wenn man Freelancern für spezifische Projekte einsetzt.

„Meine Erfahrung ist, dass Werbetreibende meist überhaupt kein Problem damit haben, sofern folgende Bedingungen eingehalten werden: (1.) Sie wollen zumindest darüber informiert sein. (2.) Die Agentur muss sicherstellen, dass die bisherigen, festen Ansprechpartner des Kunden involviert sind und als Qualitätssicherungsinstanz zwischen Freelancer und Kunden agieren. (3.) Die Freelancer müssen dem Qualitätsniveau der Agentur standhalten und sich (4.) genügend mit der Marke, dem Markt und den Zielgruppen des Auftraggebers auskennen.“ Weitere Tipps zur Zusammenarbeit mit Freelancern findet ihr auf dem Blog vom New Business Doctor

Ein weiterer Faktor, der oft übersehen wird: Freelancer bringen einen großen Erfahrungsschatz mit und können als Externe auf das Unternehmen blicken. Die berühmte Betriebsblindheit kennen Freiberufler nicht. Daher sollte man sich nicht scheuen auf die fachlichen Argumente des Freelancers einzugehen und sich offen zu zeigen. Immerhin wird der Freelancer ja gerade aufgrund seiner Expertise in einem bestimmten Bereich beschäftigt.

 

Wie kann man gute Freelancer finden?

Freelancer sind also eine coole Sache und wenn man sich gut auf die Zusammenarbeit vorbereitet, kann man als Agentur vom Expertenwissen des Freiberuflers enorm profitieren. Fragt sich nur, wo man nun eigentlich den passenden Freelancer findet? Eine persönliche Empfehlung ist an diese Stelle natürlich Gold wert.

Aber auch sonst ist das Recruiting eines Freelancers mit weitaus weniger Aufwand verbunden, als man vielleicht denken mag. Inzwischen gibt es zahlreiche Portale, Marktplätze und Stellenbörsen speziell für Freelancer – eine davon ist projektwerk.com.

Tipp: Das t3n Magazin hat eine Liste der 20 besten Freelancer-Börsen zusammengestellt. Ein Blick lohnt sich!

 

Eine Freelancer-Börse im Fokus: projektwerk.com

Auf projektwerk.com vernetzen sich Freelancer und Unternehmen zur erfolgreichen Zusammenarbeit in Projekten. Das Hamburger Unternehmen zählt mittlerweile zu den führenden Online-Projektbörsen im deutschsprachigen Raum und kann auf einen Pool von rund 100.000 Freiberuflern zurückgreifen.

„Durch den Einsatz von Freelancern können schwankende Auftragslagen flexibel abgefangen und auch kurzfristige Projekte umgesetzt werden – ohne kosten- und zeitintensive Rekrutierungszeiten. Und das ist oft ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Agentur.  Ebenso wichtig für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten ist natürlich, dass die Qualifikationen des Freelancers exakt zu den Erfordernissen des Projekts passen. Kurz gesagt: Agenturen brauchen gute Leute für gute Projekte. Und die findet man bei uns.“ Maike Mir von projektwerk.com

Die Kandidatensuche erfolgt denkbar einfach: Unternehmen veröffentlichen ihre Projekte, passende Freelancer können direkt angeschrieben werden (aktiv) oder interessierte Freelancer schicken dem Unternehmen eine Bewerbung (passiv). Der Service ist für beide Seiten provisionsfrei und basiert auf einem Abo-Modell (Preise ab 8€/ Monat).

Tipp: Mit dem Rabattcode PROJEKTWERK-Q-50-PROZENT könnt ihr euch 50 Prozent Rabatt auf das Abo-Modell sichern!

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